Zuhause sein…

Gerade sitze ich daheim, also in meinem Wien – Daheim, war gerade bei einer Freundin Abendessen und hab jetzt, zum Glück, in einem Anfall von Gefühlsduselei und Unterzuckerung den Trinkschokoladenlöffel von den Innsbrucker Mädels gefunden den sie mir im November mitgebracht haben. Langsam, zart schmelzende Schoki – reinlegen könnt ich mich. Allein sitz ich am Tisch. Meine Mitbewohnerin ist ausgezogen, die neue kommt erst nächste Woche. „Sturmfrei“, denk ich. Ich schau mich um, in den letzten Monaten ist diese Wohnung mein Safe-Place geworden. Mein Ort an dem die Maske fällt die man an manchen Tagen nur schwer aufbehält, mein Ort wo ich erstmal tief ausatme wenn sich der Schlüssel im Schloss dreht, ein Ort – trotz dem noch nicht so lange zurückliegenden Einzug mit Erinnerungen vollgepackt. Der Tisch wackelt, der Fußboden in meinem Zimmer ist kalt, das Licht in der Küche braucht immer Ewigkeiten bis es ganz an ist aber genau richtig lang wenn ich am Morgen halbtot in die Küche wanke: ein sanfter superkünstlicher Sonnenaufgang auf 4m2. Am Gang hört man die Leute stapfen und vom Hof den Regen prasseln, nachts wird es in meinen Zimmer nie dunkel – wenn ich Glück habe gibt’s auch noch Festbeleuchtung durch Unterstützung von Feuerwehr, Rettung und co. Mein Bett ist riesig und vielleicht einen Ticken zu weich, das Wasser am Morgen zu kalt und dann in der Dusche zu heiß. Zu Halloween klopfen die Kinder sowohl an der Haustür als auch am Küchenfenster weil einfach beides wie eine Tür aussieht – geb ich ihnen 2x was? Nein.

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Winterblues

Ich weiß, eigentlich haben wir Dezember, aber mir fehlen in diesem Dezember irgendwie die Worte und die Lust für einen solchen Beitrag. Vor allem fehlt mir die Wärme des Sommers und deswegen gibts jetzt einen Erguss aus dem späten Urlaub in Spanien. Zum damaligen Zeitpunkt fühlte ich mich sehr alleine gelassen und hilflos mit einem bestimmten Standpunkt und hab es nicht geschafft meine Sicht der Dinge für jemand anderen zugänglich zu machen.

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Wir haben November

fitnesstudio

Wir haben November und gerade wollte ich mich darüber beschweren, dass es inzwischen noch kälter, noch früher dunkel und ganz Allgemein alles furchtbarer ist als im Oktober – Aber, gerade heute ist ein ausgesprochen schöner, sonniger Tag also sprech ich das erst gar nicht erst an.

Wir haben November und versuch nun öfter ins Fitnessstudio zu gehen, nur langsam krieg ich echt ein Problem mit diesen Bildschirmen die da überall umhängen auf denen irgendwelche brutale, mit dem eigenen Tod liebäugelnde Extremsportler über Wellen surfen oder sich waghalsig Berghänge runterhaun. Jedes Mal wenn ich am Laufband meine nicht vorhandenen Bahnen ziehe, brackts mich fast runter weil ich dazu tendiere mit diesen Typen mitzuleben und mich auch in die Kurve lehne wenn der Jeremy-Lewis sich in den Rocky Mountains über einen Felsen stürzt.

Wir haben November und ja es gibt noch einiges zum Fitnessstudio zu sagen. Zum Beispiel, dass man sich während des Laufens nicht ein Handtuch über den Kopf geben sollte, denn auch dann brackts dich runter.

Wir haben November und alle lieben Thomas Brezina, gestern bin ich beim Thalia inmitten von 1000 Positiv-Wahnsinnigen angestanden um meinem Kindheitsidol die Hand zu schütteln und ein Bild signieren lassen zu dürfen. Gott sei Dank hab ich einen geheimen Pakt mit einer Thaliamitarbeiterin geschlossen und sie hat mir geflüstert wo der Domas im Anschluss der Lesung signieren würde…nämlich nicht da wo die Lesung stattfand. Die Menge war bestürzt, ich lachte.

Wir haben November und ich bin grad draufgekommen, dass ich bis morgen noch 30 Seiten lesen muss – juhee, erstmal zum Kühlschrank, und dann vielleicht eine Folge Gossip Girl, und dann .. hmm eigentlich sollt ich saugen und vielleicht die Blätter aufsammeln die mein Fikus ständig verliert oder die Druckerpatrone wechseln?

Wir haben November und ich muss ein Praktikum in der Schule machen. Schulkinder stehen jetzt auf andere Sachen als ich und ich fühle mich alt und ausgegrenzt und vor allem Inklusive Schule und so. Auf den Wänden hängen Bilder von Rappern deren Namen ich noch nie in meinem Leben vernommen habe und die 14-Jährigen haben wohlgeformtere Augenbrauen und exakteres Contouring als ich – jetzt bin ich die, die bestürzt ist.

Wir haben November und mein Leben hat wieder einen Sinn. Heute bin ich nämlich draufgekommen, dass in meinem Haus eine Dame mit zwei Mopsen wohnt. Mir wird nachgesagt, dass ich ein Faible für dezent hässliche Hunde habe und Hunde grundsätzlich vor Menschen grüße – zu meiner Verteidigung : irgendwann wird der Unterschied auch ein bisschen blurry.

Wir haben November und ich trinke drei Spritzer an einem Mittwoch

Wir haben November und wir rollen dem Winter bereits den roten Teppich aus. Für viele gibt es ja zwischen Halloween und Weihnachten gar keine Jahreszeit, der Herbst wird höflich ignoriert. Da ich den Herbst aber als sehr stimmungsvoll empfinde, erlaube ich mir noch ein wenig Distanz zu wahren vor den halbfertigen Christkindlmarktholzhütten und der fast gruselig anmutenden leeren Tanzfläche beim alten AKH…mei einzige Freud sind die Krippenfiguren mit den Insektenaugen- die versüßen mir wenigstens den Gang auf meine Institute.

Wir haben November und das bedeutet, dass Zeit vergangen ist. Ich kann Dinge und Kleinigkeiten aus meinem Sichtfeld verbannen, aber Gefühle lassen sich nicht einfach in Kisten packen.

Wir haben November und ich steh auf der Tanzfläche im Loco , die Musik is schlecht und die Shots sind rot und ich glaub ich hab plötzlich die volle Erkenntnis aber in Wahrheit haben sie einfach nur das Licht aufgedreht.

Wir haben November und ich habe keinen Dunst wo, wie und mit wem ich nächsten November verbringen werde, und es macht mir Angst. Aber noch im selben Augenblick wirkt diese Angst und mein Pseudo Gejammere nur allzu lächerlich wenn wieder irgendwo auf dieser Welt ein Licht ausgeht – vielleicht diesmal sogar ganz in deiner Nähe und du dich dann fragst und mit Konjunktiven um dich wirfst und diese Größe und all deine Möglichkeiten und deine Unbestimmtheit nicht packst und du zweifelst ob man nicht hätte halten sollen was einen hielt und früher loslassen was dich nicht gehen ließ, /vl öfter den Mut haben sollte zu formen und zu geben, sich nicht zu verschließen, mehr genießen und über den Dingen schweben… vielleicht solch großen Gedanken erst gar nicht in den Mund zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

ein paar Eindrücke aus meinem durchwachsenen November.

Wir haben Oktober…

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Wir haben Oktober. Im Oktober da hab ich Geburtstag und nicht nur ich, nein auch meine Schwester, sogar am selben Tag, nein wir sind keine Zwillinge und ja meine Eltern haben ein Händchen für schlechtes Timing.
Wir haben Oktober, einen goldenen Oktober. Die Sonne scheint ganz warm , manchmal brauch ich nicht mal eine Jacke, manchmal wärmen mich nur ihre Strahlen oder ein Gedanke an dich. Doch langsam wird’s kühl und ich spür die Kälte reinkriechen durch die Weste, bis rauf zum Schal der mich beim Radfahren mal wieder halb stranguliert oder den ich mir, ich stelle es mir immer in Zeitlupe vor, extrem lässig über die Schulter werfe – beim Radfahren versteht sich.
Wir haben Oktober und die Uni hat wieder angefangen. Ja und auch die Seminare, und weil grundsätzlich jeder Professor glaubt man macht eh nur sein Seminar und sonst kein anderes darfst du jede verdammte Woche 5000 Seiten lesen, ja ich weiß wir haben eig erst die zweite Woche und ja vl bin ich noch ein bisschen faul.
Wir haben Oktober und wiegesagt es wird kalt und man trägt wieder lange Hosen und manche Mädels seufzen vielleicht erleichtert und freuen sich, dass sie nun endlich wieder ihren Urwald auf ihren Beinen züchten können, außer sie gehen Kickboxen so wie ich und stehen allgemein nicht so auf Urwald, ich hab ja auch Angst vor Schmetterlingen und so Viechens mit Flügeln, nein ich spreche nicht von Vögeln.
Wir haben Oktober und auch meine Freundinnen sind noch diesselben und vielleicht lässt uns das trübe Wetter nachdenklicher werden oder auch irrer, aber sie stellen Fragen – über das Leben, über Dinge die man so tut. Blowjobs zum Beispiel oder eine andere erzählt von körperlichen Befindlichkeiten die sie bei einer Abgabe fast ihrem Professor mitgeschickt hätte. Ja es klingt vl a bissi grauslich aber auch im Oktober erzählen sich Mädels jeden Scheiß.
Wir haben Oktober und eine Freundin will in ein Hamam gehen. Hamam kenn ich nur mehr von X-Jam, da waren aber nur alle besoffen und haben sich gegenseitig mit großen Scheffeln warmes und irgendwann kaltes Wasser über den Schädel geleert – und irgendwann dann auch über die Stereoanlage und dann war die Party vorbei.
Wir haben Oktober und ich hab mir zur Ablenkung einen Guide für Wien gekauft – es geht hauptsächlich um coole Essens- und Feierlocations – ich lese nämlich gern wo man in entspannter Atmosphäre im Beisein selbst ernannter C-Promis Avocado Toast schmaust und Chia-Samen-Drinks schlürft wenn ich weiß, dass ich es mir nicht leisten kann dorthin zu gehen weil ich mein ganzes verdammtes Geld in Schminke investiere – aber ich schau mir auch unglaublich gern die Bilder in Kochbüchern an – in dem Wissen vielleicht 1/16 davon nachzukochen.
Wir haben Oktober und der Kurz Basti glotzt von allen Seiten daher. Wenns extra schön sein soll kommt auch noch da Sobotka dazu oder gleich der Strache – dann is mein Tag eigentlich ziemlich perfekt. Aber schön wenn sie sich alle in privater Atmosphäre menschlich näherkommen. Ja Nähe ist gut, außer man hats selbst grad nicht.
Wir haben Oktober und von einer Freundin ein mymüsli Herbst Müsli bekommen. Ich habe absichtlich kein –Ich- eingefügt, denn manchmal denke ich wohl ich bin die letzte verlorene Monarchin Österreichs. Auf jeden Fall sind in dem Frühstücksmüsli voll viele verschiedene Dinkel, Amaranth, Hafer & whatever Flockens drin die alle ziemlich satt machen – jetzt halt ich an der Uni immerhin bis um 10 durch bis es Zeit für den nächsten Snack wird.
Wir haben Oktober und ich kauf wieder jeden zweiten Tag Kürbis. Kürbis is ziemlich leiwand weil den kann man in jeder Variation essen, im Notfall stellst ihn halt vor die Tür und tuast a Kerzerl rein. A Kürbis is immer a safe gschicht.
Es ist Oktober und ich sollt eigentlich mehr schlafen, weil der Schlaf vor Mitternacht ist mega wichtig damit sich die Hautzellen gut regenerieren können, vor allem wenn dir jetzt im Herbst die Sonne nicht mehr mit tausend Grad ins Gsicht brackt. Wenn dein Gesicht aber aus Prinzip jeden Morgen ausschaut wie ein verwutzelter Waschlappen bringt dein ganzer Vormitternachtsschlaf aber auch nix.
Wir haben Oktober und ich hör schon auf zu sudern. Oktober ist ja eigentlich ganz schön – so vong Stimmung her, den Farben, Nebel und fliegenden Blättern und Kastanientiere und so, du weißt schon.

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Arbeitstagebuch einer mittellosen Studentin

Mit Menschen arbeiten – hab ich schon öfters gemacht, egal ob im Café, Restaurant oder beim Schokoladeverteilen bei Peek&Cloppenburg – würde ich auch gern in Zukunft machen, denn ich studiere immerhin auf Lehramt und bin ihnen so zwangsläufig irgendwann tagtäglich ausgeliefert. Beim Arbeiten mit Menschen ergeben sich einfach die lustigsten, aber auch teilweise nicht so schönen Momente und Geschichten die man immer wieder gerne erzählt. Bleibende Schäden behaupte ich, habe ich von meinen Tagen bei der Post und beim Flyern nicht davongetragen, schlussendlich haben sie mich aber doch in die Knie gezwungen.. warum das so war, lest ihr im heutigen Blogpost.

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Ein Moment

Ich mach den Schritt über die Klippe – bis ich endlich wieder sehen kann.
vorbei an den Feldern die sich goldgelb erstrecken im Tiefland,
vorbei an türkisfarbenen Wasser das getaucht wird in eiskaltes Licht,
vorbei an einer violetten Wiese die Wellen schlägt im Rhythmus der Gezeiten und bricht

Und so setz ich mich und greif nach den Halmen jener Landschaft die nur für Filme gemacht zu sein scheint – ihr kennt sie bestimmt jene Aufnahmen bei denen jeder Rosamunde Pilcher Fan weint. Und da ist er. Der Moment, ganz für mich allein. Einmal nicht teilen, nicht in die Welt hinausschreien, nur meine Sinne auspacken und ihnen erlauben frei zu sein.

Ich mach die Augen zu, damit ich mal hören kann.
Das Rauschen des Meeres, das Pfeifen des Windes.
-war das grad das Muhen eines schottischen Hochlandrindes?
Ich schalt meinen Kopf ab, damit ich mal fühlen kann
-raus aus den Schuhen damit ich mal spüren kann ob er wirklich so grob ist der Sand und die Oberflächen der steinernen Platten, geformt von wilden Wassern im Spiel der Epochen.

Meine Finger gleiten durchs Gras, die Zeilen wärmen mein Gesicht, im ständigen Wechsel von Licht und Schatten.
Den Need nun ein Foto zu machen, fühl ich eben nicht,
-denn da ist er, der Moment, für mich ganz allein – an ihn halt ich mich – halt mich fest an dem Halm, zieh die Luft nochmal ein,
doch muss trotzig erkennen, dass die Welt sich nicht einfach anhalten lässt.

Und so steh ich auf – und lass ihn gehen den Moment
– muss ihn nicht teilen, nicht in die Welt hinausschreien,
und das macht ihn besonders, denn nun ist er MEIN.

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Eine letzte Rückbank-Erinnerung aus Schottland – mit Bologna Bild 😉

Verreisen mit Geschwistern oder „I buch ma jetzt glei den nächsten Flug ham!“

Im Moment genieße ich das Privileg schon wieder im Urlaub zu sein (inzwischen bin ich wieder zu Hause ;)) – diesmal auf Mallorca umgeben von, ohne Spaß he, alternden deutschen Männern in beliebter weiße Socken-Sandalen Kombi, turtelnden Paaren und dicklichen Opas die sich ab und zu gemächlich ihre wohlgeformten Bäuche klatschen. Juche! Das Buffet ist aber bombe, der Strand ein Traum und die Kinder tanzen in besorgniserregender Manier in der Kinderdisco und bescheren ihren Eltern so zumindest 20 Minuten Entspannung am Tag. Hinter mir liegt ein Sommer, ein ganzes Jahr 2017 mit vielen vielen Reisen – eine durfte ich auch mit meiner Schwester und dann auch mit meinem Bruder verbringen.

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Julie’s big fat Bologna guide

IMG_9174Those who are following me on Facebook or Instagram know – my Erasmus semester is officially over, which does not mean that I have fully arrived in Austria yet. No – my grieving process has only begun which is probably just part of everybody’s Erasmus experience. In order to cope with this mass of emotions I am currently experiencing (haha) I decided to collect all of my knowledge concerning my favourite city to provide future Erasmus students or just Bologna – tourists with an easy-written guide that includes my favourite spots concerning eating, free time, views, sport, escursions and … jep food again. When I arrived in Bologna, I had soooo many questions and was just overwhelmed by the city in general, the huge university and having to handle sooo many different things on my own + in Italian. Maybe this guide will help you to successfully start your Erasmus semester in this beautiful place – before we start: You made a really good choice ❤

  • After your arrival don’t immediately abandon yourself to Prosciutto and Mozzarella, maybe finding a place to live for the following 6-12 months might be a good idea. I was extremely lucky because I found my room in the perfect apartment including the greatest flatmates really early. I consulted the following websites and wrote a post in which I introduced myself and described what I was looking for. Thankfully a German girl responded immediately which made the – finding a room project – a lot easier.

https://www.facebook.com/groups/172693152831725/

https://www.facebook.com/groups/BolognaAffittoStudentiLavoratori/

https://www.facebook.com/groups/ErasmusBologna20162017/

  • In order to sign a housing contract you definitely need a Codice fiscale – which is your personal tax code card ! I went to the “Agenzia delle entrate” which is 30 minutes outside of Bologna. You can take the bus Nr. 14 or 55 to get there. (https://www.tper.it/bo-14 – here you can find all the bus lines and its stops) In case you made it there I would advise you to go to one of the Information points which you can’t miss as soon as you’ve entered the building. “Bongiorno, avrei bisogno di un codice fiscale per favore” – should be sufficient. The man who approached me was really really nice, helped me fill out various forms, and on the whole, it didn’t take me longer than 45min to get the code (waiting time included).There will be a similar code on your university badge – Remember: This is NOT your personal “codice fiscale”.

http://www.agenziaentrate.gov.it/wps/content/Nsilib/Nsi/Home/CosaDeviFare/Richiedere/Codice+fiscale+e+tessera+sanitaria/Richiesta+TS_CF/schedai/

http://www.agenziaentrate.gov.it/wps/file/Nsilib/Nsi/Strumenti/Modelli/Modelli+in+altre+lingue/Vordrucke/AA4+8+tedesco/Vordrucke+AA48+Editierbare/AA4_8_Modello_TED.pdf – This is the form you can already print out and bring along with you (they have forms there as well – this particular one is the bilingual version in German and Italian but they are available in other languages too).

  • After your arrival in Bologna you should probably do your Erasmus check-in at the International Office in Via Filippo Re, which is really close to Via Zamboni – one of the streets you will be familiar with pretty soon 😉

http://www.unibo.it/en/international/contacts-for-international-students – here you can find all the contacts of the University of Bologna which might be helpful for you, such as The International Desk in Via Filippo Re 4. In order to complete your Check-in you should bring along a small photo of you – one that is similar to the one in your passport- for your university badge. Moreover, you’ll get an invitation for one of the Welcome Sessions which usually takes place a few days after your Check-In. There you will be finally equipped with your University badge which you have to bring along to all of your exams!

3) At your home university you already filled out your “Learning Agreement before the mobility” and chose courses you want to take during this semester. It is pretty likely that you will want to change or add a few of them. I changed nearly all of my courses and as soon as I decided on what I wanted to do I added them to my Study Plan on Almaesami. Your courses must be part of you Study Plan in order to have access to exam dates.

https://almaesami.unibo.it/almaesami/welcome.htm

If there is anybody who has questions regarding the last points à just write me a message.

Let’s move on to the more entertaining parts. Food plays a major role in Bologna – I guess, I spent most of my Erasmus scholarship on the various specialities that are offered in this great city. I truly had the impression that people living here are appreciating food a great deal and employ loads of time to taste different types of wine, meat, cheese, dolci etc.

APERITIVO

A concept that I learned to love in Bologna is “aperitivo”. There are several places that offer aperitivo – you just order a drink and have access to a buffet. Italian people very often take aperitivo before having dinner at home and don’t eat that much. Poor Erasmus students, however, can save lots of money by “investing into this concept”. My favourite places were the following :

Naerea – I usually payed between 5-6 Euros, depending on whether I took an alcoholic or a non-alcoholic cocktail. I really liked the non-alcoholic fruit cocktails because they were served with lots of fresh fruit and are very refreshing especially in summer. The buffet is not that big but everything that’s offered is of good quality, pizza is good!

http://www.neaeraloungebar.com/contatti.html

Lab16 – This place is in Via Zamboni and it’s usually really crowded which is why it’s probably a good idea to make a reservation beforehand. I usually payed 7 euros – Aperol Spritz + buffet which is huuuuuuuuuuge and offers soooo many different antipasti as well as pizza, pasta ec. It’s lovely to sit outside on the small piazza when it’s warm.

http://lab16.it/contact/

Cucchiaio d’oro – I will be honest with you: In case you’re planning to get a little wasted – Cucchiao d’oro is the perfect pre-drinking spot. You have to pay 12 euros in order to have access to a rather small buffet and drink “UNLIMITED” until 11 p.m, I can hiiiighly recommend the homemade Sangria and making a reservation. Cucchiaio d’oro is located in Via Petroni where you can find numerous places where you can grab a drink or a shot at reasonable prices.

http://www.cucchiaiodoro.it/contatti.php

C’entro – I only went there once to have an aperitivo but I was rather impressed with the quality of the drinks as well as the food. Altogether – 1 drink + buffet = 8 euros. The Pina Colada and the Mochito were really nice.

http://www.camst.it/centro-bologna

Prosciutteria – My flatmate Alessandra recommended this place to me and I simply loved it. It felt as if I was having dinner at an Austrian “Heurigen” given that they serve huge plates with various kinds of cheese, prosciutto, sausages, fruits, vegetables conserved in oil ec. Don’t take your vegan or vegetarian friends there, huge pieces of prosciutto are hanging from the ceiling. (I did not particularly like that they only use plastic plates and cutlery, hopefully this will change in the future).

STREETFOOD

Are you planning to gain a little weight ? – Bologna – great choice. In my hometown, I’m usually having to face the problem of not finding a place to eat after 2 a.m. – here in Bologna it was the other way round. Too many places were still open and I was just trying to not fall for all the different delicious types of Streetfood.

Piadina and Tigelle

Piadina is a typical Bolognese flatbread filled with e.g. prosciutto, parmigiano, grilled vegetables, radicchio, ec. – Tigelle is more or less the same but smaller and in a round version. I really loved the ones from Tigelleria Tigellino and Piadineria la Piadeina (both are in a small side road of Via Rizzoli) because they offer a great range of vegetarian, “normal” and even sweet ones. I’m a big fan of the sweet one filled with ricotta, chocolate flakes and honey.

http://www.tigelleriatigellino.it

https://www.google.at/maps/place/Piadineria+the+Piadeina/@44.4942272,11.3452154,15z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0xe77f2053c432bf71!8m2!3d44.4942272!4d11.3452154

Pizza

The place where you can buy really really cheap and goooood pizza is Pizza Casa – Trust me – absolutely everybody in Bologna knows this place. When it was still cold we usually went out to party in the city centre and before going home we often grabbed a pizza, sat down on the floor in Piazza Verdi and enjoyed the Dolce Vita. Margherita – 2,50 € – do I even have to say more ?

https://www.google.at/maps/place/Pizza+Casa/@44.4975439,11.3458898,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x477fd4bcf8cd026f:0xec3ffc36946de1f4!8m2!3d44.4975439!4d11.3480785

When it comes to good pizza and Italian food in general I can also recommend Trattoria Belle Arti – the pizza is enormous and delicious or Osteria dell’Orsa.

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Secret Bakery

Given that it’s secret – I want to make sure it remains one so I am not telling you where it is 😉 It is a bakery that is open from 1:30 a.m to 6 a.m in the morning which makes it the perfect place to end a night out with friends. You always have that one friend who rather fancies a cornetto con Nutella instead of pizza.

Greek Pita

Given that my Erasmus Bestie is Greek, I was quickly introduced to places that offer great Greek food. I parituclarly loved a place that sells amazing Greek pita with Gyros, Tsaziki, chips, onions, salad, tomatoes and sauce for 5 euros in the beginning of Via Pratello – you can’t miss it.

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BREAKFAST

As you probably know, Italians do not really give a fuck when it comes to breakfast. Usually a few cookies and a strong cappuccino or espresso are sufficient to start the day. As an Austrian, I really do care about breakfast and I don’t feel very much alive without getting something between my teeth. I was so happy when one of my friends discovered this place: Pappare ! It is really close to Via Zamboni and the 2 Torri, offers great coffee (When it’s hot I highly recommend the caffè estivo), Müsli/Granola and …… Cinnamon rolls ❤

https://www.tripadvisor.at/Restaurant_Review-g187801-d11660959-Reviews-Pappare-Bologna_Province_of_Bologna_Emilia_Romagna.html

DRINKS AND GOING OUT

In Bologna the people usually order a drink inside a bar and then gather outside on the street to talk, laugh and be quite loud in general. In Piazza Verdi there are guys walking around whispering “fumoo fumoo?” – or “birra, birra?” or even “Bici bici ?”. 1. Rule – Don’t buy your bike in Piazza Verdi – it will be stolen for sure!. Stick to “birra birra” and you will be provided with cold beer that costs around 2 euros.

Moreover, you can have a drink nearly everywhere in Via Petroni or Via Pratello. In Via Pratello you are more likely to actually encounter Italian people – or maybe even people from Bologna, which is considered the coolest thing ever among Erasmus students – “Look here is my friend Irene – she’s from Bologna!” – “You mean Bologna Bologna ?” – “Jep” – “Nooooo fucking way ?!”

On Wednesdays we also liked to participate in so called “Tandem nights” that took place in either the Empire pub or “The Cluricane” – both in Via Zamboni. As an Erasmus student you get a discount of 1 euro on almost all drinks. There we met soooo many people from all around the world while sipping a nice Guiness.

In winter, we often went to Hobby One which is located in the city centre, in summer, however, we changed to the Chalet in the Giardini Margherita. It’s a huge disco in the middle of the park with a particularly nice outside-area. Before going there, we often joined the so called “Botellon” organised by the Erasmus association “Erasmusland”. Just bring your own drinks and join the “gettogether” before moving on to the dancefloor and killing yourself because you have to listen to Despacito again for the 1000 000th time.

I also recommend simply buying a few bottels of wine and sitting down in Piazza Santo Stefano. It’s absolutely stunning because of the lights and the church and the relaxed atmosphere there. + don’t give in on strange guys who want to sell lighters that have the shape of a toilet to you. (After 5 months of avoiding these people I really felt the need to possess one of those toilet lighters .. just because )

Another really small place I discovered waaay to late was “Ruggine” in Vicolo Alemagna which is also just around the corner from the Due Torri.

http://www.ruggine.bo.it

ICE – CREAM

How could I forget about Ice cream – Italian gelato – which just cannot be compared to any other ice cream offered in your home country. My favourite places to grab a “cono” or a “coppa” were the following

Cremeria Funivia – Try “Alice“ – you won’t be disappointed. Before putting the absolutely delicious ice cream in the <cono> they add melted warm chocolate – do I have to say more ?

Cremeria Santo Stefano – Pistaccio for sure. – Crema di pistaccio in general, it’s gorgeouuuuuus.

FREE TIME

Apart from constantly being at university and studying (HAHA) we also had some time to explore the surroundings of Bologna – such as the pretty pretty … countryside. I can recommend going to 300 scalini – the perfect place to have a nice picnic and watch the sun go down on a clear day. Moreover, you could also walk up to San Luca – it takes around 40 minutes, depending on your overall condition. Don’t drink alcohol beforehand and don’t go on a hot summer day, you will die – but still, the view from the top is amazing and definitely makes up for the torture.

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As I have already discussed on the Blog – I loooooooove great views and Bologna is the perfect place for that. First of all, you have to go up Torre degli Asinelli. Even though local students believe that going up the tower before having graduated from university brings bad luck, I would take the risk because the view is absolutely stunning. 498 steps + really narrow stairs– you will definitely burn some calories – which is obligatory concerning the great food in Bologna. (ticket – 3 euros)

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My fellow Austrian friend Gernot also introduced me to a really nice place where we had an amazing view of Bologna. Next to the church of San Michele (breathtaking view from there – I nearly started to cry when I went there for the first time), there’s a hospital that has a huge panoramic terrace. We actually wanted to watch the sunset, but due to clouds and trees that covered the sun, we just ended up eating chocolate croissants and enjoying the changing colours of the sky and the tranquillity surrounding us. (Attenzione – it closes at 9 p.m)

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In addition, you can also take the stairs, or the elevator up to the panoramic terrace next to the Archiginnasio. It is located at the backside of the duomo and you have to pay 3 euros. Finally, my flatmates also told me about the campanile (bell tower) of San Pietro which is located in Via dell’Indipendenza.

On weekends, my Erasmus buddies and me very often took trips to different cities. I recommend going by train as taking the regional ones is rather cheap. I can also recommend Flixbus, which is also a cheap way to travel (Bologna-Rome – I payed 15 euros!!) https://www.flixbus.at . Another way of traveling that I tried twice is BlaBlaCar. On their homepage, you simply enter where you would like to go and see if anybody is going there by car and offers seats. I went to Innsbruck once and paid 20 euros and had a great travel companion! + I also went to Rome by BlaBlaCar and paid 17 euros.

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In general, Bologna has the perfect location to go to various cities in the north. When it was still cold, we went to Ferrara and Modena (20m by train). Moreover, you can also go to Parma, Firenze, Venezia, Verona ec. In summer I would recommend going to Riccione or Ravenna to enjoy a nice day at the beach! During the Easter holidays my girl squad and me went to San Benedetto al Tronto which is a bit further in the South but really easy to reach by train. Moreover, I visited my friend Jessica in Rome and we had the craziest Italian dining experience ever. We went to a restaurant called Dino e Tony as recommended by my Roman buddies Lorenzo and Giacomo (Grazie di nuovo. Mortacci vostra!). From the outside it looks like a pretty small and calm place and you can’t even see inside. As soon as we walked in, we were stripped of the capacity to make decisions regarding what we would like to eat. The waiter came over to our table and asked “Antipasti??” and we answered “Do you have a menu ?”. The guests sitting next to us just slowly shook their heads and couldn’t hold back their laughter. From then on the waiters just put various dishes on the table, provided us with wine and ignored our desperate attempts to protest. – therefore, we just let it happen and we had the best food night ever! Everything we tasted was absolutely delicious and homemade – please try the “granita al caffè con la panna”. Afterwards I felt pretty close to having to give birth to a foodbaby and my stomach hurt because we were laughing the whole evening!

In Bologna, there are 2 big Erasmus organisations. I became a member of Erasmusland which offered so many cool trips. I took the trip to Napoli and to Cinque Terre. Both of them were really well organised and really cheap! Take a look at their homepage – they also host many events in Bologna such as movie nights and sometimes you get a discount on entrance fees or drinks in discos when you are a member. http://www.erasmusland.org/section/index.php?section_id=Bologna

In case you want to do sports and don’t have enough money to afford going to a “palestra” = fitness studio, I recommend simply going for a run and exploring the outdoors at the same time. I particularly liked running up to San Michele and even in the city centre in the late evening. – The Giardini Margherita are the perfect place for doing sports.

Where to study?

At some point during your Erasmus semester you will have to do some work for university. I’m not a big fan of studying at home as I’m really good at distracting myself. Therefore, I was determined to find the perfect library in Bologna.

Sala Borsa – It’s the eldest libraby in Bologna and it is located in Piazza Maggiore – you just can’t miss it. Tourists are allowed in there, which is why I recommend going to the first floor to study to escape the crowds. There are places to charge your laptop, a café and the inside of the building is just beautiful. (It can be really busy at times, so make sure to be amongst the first who throw their towels on the limited number of chairs before rushing back to the café).

Other libraries I really liked were

The library oft the Dipartimento di musica e spettacolo in Via Barberia as well as the one in Sede S. Cristina – Portineria – piazzetta G. Morandi, 2.

SHOPPING

Of course you can find many popular supermarkets such as Carrefour, Pam, Meta or Coop in Bologna but I preferred buying my fruits and vegetables in a shop in the end of Strada Maggiore. Coming from the Due Torri it is located on your right, in front of the post office, next to a cash machine. Shopping there is waaaay cheaper than in the supermarkets. After some time the owner of the shop even accepted that I always brought my own bags and did not mean to offend him by not using his plastic bags.

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http://www.bolognawelcome.com/home/vivi/shopping/tipologia-di-acquisto/mercati/mercato-ritrovato/ – “Slow Food” Market in Bologna

Meta offers a 10% discount for university students – you just have to show your badge! Carrefour also has a “Spesa Online” = Online Shopping option – which is really helpful when it comes to ordering water to your home – you won’t have to carry all those bottles up to your apartment.

https://myshop.carrefour.it/spesa-consegna-domicilio/20133

Given that I am really interested in sustainably produced fashion, I loved Bologna for its Vintage stores and Fair Fashion shops.

My favourites were the following:

  • Vintage Boutique by Silvia Fini – Via Massimo D’Azeglio. The owner knows the story of her pieces of clothing and I found I really nice original top from the 50s.
  • There is another sweet Vintage store next to the Gelateria Majori in Via Guglielmo Oberdan.
  • Gruccialterna – They sell handmade clothes that are all sewed in Bologna. They also offer bracelets, rings, socks or backpacks.

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I really really hope this is of any help for some of you. I loved my time in Bologna and I truly believe that you will do too ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiße Decke

UK6Ich starr nach oben,
unbeeindruckt starrt sie zurück – die weiße Decke..
was will ich schon – von einer weißen Decke ?
“Erklär es mir !” – bitt ich sie lautlos
“Wie spricht man mit Decken?” – frag ich mich und blick hoch.

>Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Fülle von guten Tagen< pflegte schon meine Mutter schon immer zu sagen, wenn meine Geschwister und ich uns damals – im Urlaub – halb im Pool ertränkten, uns die Pommes vom Teller fraßen und uns beim Autodromfahren rein gar nichts schenkten.

Warum hab ich ihn bloß – diesen Kloß im Hals?
Hab doch nichts zu beklagen-
schöne Stunden erlebt
Freundschaften gepflegt
Ausblicke genossen
gut gegessen – und hey! – noch nicht mal was vergessen. Ach shit, außer die Seife in Chester, aber das ist halb so wild, denn Seife – ja die hat auch die Schwester.

“Weiße Decke, erklär es mir – starr mich nicht nur an. Es ist diese Stille mit der ich nichts Anfang. Doch die Decke bleibt still…
– geht ihr wohl ziemlich am Putz vorbei, dass ich ein auditiver Lerntyp bin.
bleibt an Ort und Stell,
und starrt zu mir runter.
Rat and Fremde vergibt sie nicht, ja das ging ihr zu schnell.

Und während ich so lieg und mich frag
wie es die Decke wohl mit Beziehungen pflegen mag,
spür ich wie er langsam verschwindet, der Kloß in meinem Hals,
seinen Weg hinaus findet und ich mir sag:
“Gibt doch keinen Grund dich immer zu sorgen – bloß keine Angst haben,
schon gar nicht vor morgen.”

Wird so viel geben zu erzählen,
Geschichten die erst geschehen
– Mappen auseinanderfalten
– all die Pfundmünzen verwalten
– Scones mit Cream beschmieren
– vielleicht endlich Toffee probieren
– Bruder in Glasgow empfangen
– ziemlich fix ums neue Mietauto bangen
– für Hotelduschen ein Ranking erstellen
– dem Schwesterlein – ich zitiere “wieder Unfähigkeit unterstellen”.
BTW das mach ich nicht mit Absicht, manchmal fehlt mir einfach die Geduld,
nicht für dich sondern für mich selbst.
Ich hör mich schon seufzen wenn wir wieder ahnungslos vorm Süßigkeitenregal stehen,
den Ausgang nicht finden und unsere Finger sich kreuzen auf den maps aller cities in the U.K.

Draußen pulsiert noch die Stadt
und erfüllt diesen Raum.
– drängt sich durch jede Ritze
ein neuer Sound.
Die Charts im Mix mit lautem Grölen und Beatles Coverbands,
hinzu gesellt sich ein ächzendes Stockbett, ein Seufzen..
und ich geb zu mir gefällts. – und schon wirkt sie gar nicht mehr weiß
– die weiße Decke – und so schau ich nach oben, doch frage nichts mehr.
In Gedanken färb ich sie längst bunt, die weiße Decke.
Von ihr brauch ich keinen Rat, keinen wohlwollenden Blick, oder ne Antwort
– denn die liefert das Leben wohl selbst und es reicht wenn sie zuschaut.

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Der Text ist entstanden, als meine Schwester und ich Station in Liverpool gemacht haben und ich eine Zeit lang das sonst so wuselige Hostelzimmer mehr oder weniger für mich allein hatte. Schwesterlein, der Text ist dir gewidmet – ich hatte die letzten 3 Wochen wirklich einen unglaublichen Spaß und ich bin überzeugt, dass wir ein genial- verschrobenes, verwirrtes Travelteam sind. Manchmal frag ich mich nur was in deinem Kopf so vorgeht, wünschte ich hätte mehr Einblick und könnte dir öfter zu verstehen geben, dass wir vielleicht gar nicht so unähnlich sind wie du oft denkst. ❤

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Wolken im Kopf

IMG_3680.JPGFür eine Freundin

Wir gehen rauf auf den Berg
blicken rüber zum Strand,
die Hand geb ich dir nicht,
eher seh ich dich an.
Das Haar so lang, fast ein wenig blond, dein Blick leicht verloren
– Stunden im Flugzeug, das alles
für mich, und dennoch…
Die Fehler suchst du bei dir anstatt zu schauen und zu sehen, dass ich es bin der die Dinge verkompliziert und probiert alles schwerer zu machen als es tatsächlich ist- denn darin bin ich gut.
Rauf zum Himmel ists blau und ich sag “schau doch genau” – wie sie fliegen die Vögel und gleiten im Wind- so möcht ich sein und so
will ich ihn gehen meinen Weg, will nicht im Weg stehen, nicht zu weit gehen, am liebsten alles verstehen und mich selbst und die Dinge von oben sehen.
Und mein Blick – er bleibt hängen an dir, und ich kann mich sehen in deinen Augen, zum allerersten Mal – ach könnt ich nur ein klein bisschen so sein wie du.

Doch spür ich sie kommen,
und sie trüben die Sicht,
ignorieren alle Klarheit,
Lichter brauchen sie nicht.
Ich hab Wolken im Kopf,
die sonst keiner sieht,
und so gibt’s keinen Schalter, keinen Knopf, kein Hochdruckgebiet oder ein Wunder das einfach geschieht – sondern nur deine Hand die du mir wieder und wieder herstreckst, doch ich nehm sie nicht an.
Und mein Blick – er bleibt hängen an dir.
Ich hab Wolken im Kopf und das ist wohl der Grund warum ichs einfach nicht kapier, was es heißt loszulassen und Platz zu schaffen,
Für dich
Für uns
Ein Wir.